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PeopleTree

 

 

„Mit jedem schönen Kleidungsstück, das PeopleTree herstellt, passiert irgendwo in der Welt eine ebenso schöne Veränderung.“ Das sagt Safia Minney, die zusammen mit ihrem Ehemann James unter dem Label PeopleTree Mode mit hohem sozialem und ökologischem Anspruch macht. Laut wikipedia gilt Minney als eine der weltweit wichtigsten – wenn nicht sogar die wichtigste – Theoretikerinnen des Fairen Handels in der Modebranche.

 

Ihr Label gründete sie ausdrücklich zu dem Zweck, „für die KundInnen die Mode zu machen, die sie sich wünschen, und gleichzeitig in den Entwicklungsländern die Lebens- und Umweltbedingungen der Handwerker, Künstler und Bauern, die die Produkte herstellen, nachhaltig zu verbessern“.

 

PeopleTree produziert mit so wenig technischem Einsatz wie möglich. Die Kollektionen werden zu großen Teilen in aufwändiger Handarbeit gefertigt und haben gerade deshalb eine besonders gute Umweltbilanz. Die Menschen, die in Bangladesch und Indien für PeopleTree arbeiten, hinterlassen selbst einen sehr kleinen „ökologischen Fußabdruck“. Ihre Umwelt aber ist unmittelbar bedroht durch unseren westlichen Lebensstil (Verschmutzung durch für uns produzierten Waren, Klimawandel). Und das sei alles andere als gerecht, kommentiert People Tree auf seiner Homepage.

 

Mensch und Natur stehen für PeopleTree gleichberechtigt. Das klingt schon im Namen des Labels an. So verarbeitet PeopleTree so weit wie möglich Bio-Baumwolle oder recycelte Materialien. Bei der Herstellung werden biologisch abbaubare Stoffe eingesetzt, beim Transport verzichtet PeopleTree, wenn irgend möglich, auf Flugfracht.

 

Zusammenfassend kann man sagen: PeopleTree möchte die ökonomische und politische Unabhängigkeit seiner Projektpartner fördern, so umweltschonend und nachhaltig wie möglich produzieren und ein Vorbild sein für einen funktionierenden partnerschaftlichen, menschlichen und nachhaltigen Handel.

 

Für seine hohen ethischen Ansprüche wurde die Firma mit zahlreichen Preisen geehrt.

 

Ein paar weitere Worte über „Fair Trade“, wie PeopleTree ihn vertritt:

Für PeopleTree ist „fairer Handel“ mehr als die Bezahlung angemessener Löhne – es ist eine völlig andere Art des Handels, bei der es nicht um Gewinnmaximierung geht, sondern darum, den Menschen in den ärmsten Regionen der Welt zu helfen, nachhaltig aus ihrer Armut zu entkommen. PeopleTree versteht den Handel als Instrument, um Menschen zu unterstützen – in insgesamt 15 Entwicklungsländern. Dazu gehören die Ausbildung von Künstlern und Handwerkern und die Unterstützung von deren Kooperativen. Außerdem zahlt PeopleTree den Bauern und Produzenten hohe Vorschüsse, damit diese die Produktion finanzieren können, und bezuschusst Bildungsprojekte an den einzelnen Standorten.

 

Dadurch, dass PeopleTree viel in aufwändiger traditioneller Handarbeit fertigen lässt, z.B. handgewebte Stoffe, Blockdruck und Stickerei, können sehr viele Leute von der Arbeit profitieren. Zusätzlich sind die Investitionssummen für die Produzenten sind überschaubar, sie brauchen dafür keine aufwändigen Maschinen und sind unabhängig von Strom. Sie können mit ihren Familien in ihren Dörfern bleiben und müssen nicht in die Slums großer, überfüllter Städte abwandern. Abgesehen davon haben handgefertigte Textilien einen ganz eigenen Reiz und besonderen Charme! Jedes Teil ist ein Unikat und Kunstwerk. Das spürt man nicht zuletzt auch als Trägerin oder Träger eines solchen Stücks.

 

PeopleTree versucht Brücken zu schlagen zwischen Menschen. So gibt es immer wieder auch bereichernde Kooperationen mit KünstlerInnen und DesignerInnen, darunter mit Sakee Shariff, Orla Keily oder der Harry-Potter-Darstellerin Emma Watson.

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